Die Rohrbacher Mühle – Ein Streifzug durch die Vergangenheit des markanten Bauwerks

Die Rohrbacher Mühle im Jahr 1917

Die Rohrbacher Mühle im Jahr 1917

Vom „Erbbeständer“ N. Oberhauser, Jahr 1727, bis zu den heutigen Besitzern Meiser-Telus, ein Streifzug durch die Vergangenheit des markanten Bauwerks.

Bedingt durch den Kauf der Rohrbacher Mühle durch das deutsch-polnische Ehepaar Dr. Andreas Meiser und Dr. Magdalena Telus  ist das historische Rohrbacher Gebäude in diesen Tagen in aller Munde.

Dank Josef Scholl, Heinz Spies und zuletzt Friedrich Müller konnte vieles über die Vergangenheit der Rohrbacher Mühle in Erfahrung gebracht werden: Ihre Anfänge Mitte des 16. Jahrhunderts, ihr wechselhaftes Schicksal und ihre Besitzer, insbesondere die fünf Generationen Oberhauser, die mehr als hundert Jahre die Mühle geführt haben.

Sehen wir uns in der Vergangenheit um. Am 7. September 1727 kam der erste Namensträger der Oberhauser-Familie mit Vornamen Nicola oder Nikolaus nachweislich nach Rohrbach. An jenem Tag wurde vom Pfalzgrafen Gustav Samuel Leopold von Pfalz-Zweibrücken der Erwerb seiner Mühle genehmigt. Sie wurde ihm in Erbbestand gegeben mit der Verpflichtung, sie vollends aufzubauen und in einen guten Stand zu bringen. Doch er lebte nur noch wenige Jahre. Nach seinem Tod übernahm sein Sohn Nickel Oberhauser das, was entstanden war.

Die Rohrbacher Mühle früher und heute. eine Fotocollage der Rohrbacher Hobbyfotografin Marietta Schwarz

Die Rohrbacher Mühle früher und heute. eine Fotocollage der Rohrbacher Hobbyfotografin Marietta Schwarz

Im Jahr 1743 wurden nach einem Edikt von Herzog Christian IV. alle vorhandenen Mühlen in seinem Herzogtum amtlich erfasst. 1744 kam der herzogliche Sekretär J.F. Marx nach Rohrbach. Über die Rohrbacher Mühle schrieb er: „Die Rohrbacher Mahlmühle wird durch das Rohrbacher und das sogenannte Glashütter Bächlein getrieben; liegt eine Viertelstunde vor Rohrbach, 1 Stunde von der Kirkeler Mühle entfernt. 1 Wasserrad und 1 Mahlgang. Liefert 4 Malter Korn als Pacht und für 4 Hühner 12 Batzen. Kein Bann. Der Erbbeständer ist Nickel Oberhauser.“

Erläutern wir einige Angaben.

Im Text des herzogliche Sekretärs wurden zwei Mühlgräben angesprochen. Der eine führte der Mühle aus dem Glashüttertal das Wasser des Kleberbachs zu, das in einem künstlichen Graben abgeleitet wurde, abgeleitet wurde auch das Wasser des Rohrbachs aus dem Rohrbachtal. Beide Kanäle vereinigten sich vor dem Mühlenanwesen. Das Wasser trieb ein Mühlrad an, das die Energie für einen Mühlgang erzeugte.

An der Rohrbacher Mühle mündet der Kleberbach (rechts) in den Rohrbach

An der Rohrbacher Mühle mündet der Kleberbach (rechts) in den Rohrbach

Die Mühle hatte damals nicht das Privileg einer Bannmühle, mit der Konsequenz, dass ihr die Mahlkundschaft aus Rohrbach zugeordnet war. Dem war nicht so; es war sogar bei einer Strafe von 10 Gulden verboten, sie aufzusuchen., Man fragt sich, wo der Rohrbacher Müller angesichts solcher Verhältnisse seine Klientel herbekam. Nur wenige wagten wohl die Fahrt zur Mühle vor ihrer „Haustüre“, sie durften sich jedoch nicht erwischen lassen. Möglicherweise lockte der Mühlenbetreiber mit Sonderkonditionen. Müller mit Bannkundschaft durften in der Pfalz den 12. Teil der zu mahlenden Früchte als „Molter“ einbehalten. Dies war der Mahllohn in natura, den der Rohrbacher Müller in dieser Höhe wohl nicht bekam. So konnte es nicht weitergehen.

Am 10. September 1750, wenige Jahre nach dem Besuch des herzoglichen Sekretärs, richtete der Müller ein Schreiben an die Regierung und bat, die Mahlpflicht der Rohrbacher zu seiner Mühle umzulegen. Er sei auch bereit, höhere Abgaben zu entrichten. Der Herzog entsprach dem Gesuch.

Die Rohrbacher Mühle von der Mühlstraße (Kolonie) aus gesehen

Die Rohrbacher Mühle von der Mühlstraße (Kolonie) aus gesehen

Von nun an ging es aufwärts. Die Rohrbacher Bauern waren jetzt feste Kunden der Mühle, sie hatten die festgesetzte Taxe für das Mahlen ihres Getreides zu entrichten. Das berechenbare größere Einkommen ermöglichte Nickel Oberhauser, seinen Mühlenbetrieb um einen weiteren Mahl- und Schälgang zu vergrößern. Außerdem kaufte er ein 6 Morgen großes Stück Ackerland hinzu. Damals wurden sehr wahrscheinlich die Ökonomiegebäude erbaut bzw. erweitert.

Mitte des 18. Jahrhunderts hatte der Mühlenbetrieb also zwei Mühlräder, möglicherweise aber auch schon drei, sofern der Schälgang durch ein eigenes Rad betrieben wurde.

Unter dem neuen Besitzer Lilier fiel ausführliches Licht auf die damaligen Verhältnisse an der Mühle, und zwar im Vollzug eines königl. bayerischen Gesetzes, das für alle Pfälzer Mühlen galt. Eine Kommission stellte in amtlicher Eigenschaft am 13. Juli 1860 bezüglich des Wasserbaus an der Mühle fest: „Der Mühlenbau besteht aus einem Wasserschiffe von 1,48 Meter Breite, aus welchem drei Mühlgerinne von je 0,38 Metern mit Wasser gespeist werden. Unter den drei Mühlgerinnen befinden sich drei oberschlächtige Räder von einer Schaufelbreite von 0,75 Meter und einem Durchmesser von 3,50 Metern“. Das Gefälle beträgt vier Meter.

Daraus geht hervor: Die Wassermühle besaß damals drei – oberschlächtige – Mühlräder.

So ähnlich wie hier an der Johann Adams Mühle in Theley sollen die drei oberschlächtigen Mühlenräder ausgesehen haben

So ähnlich wie hier an der Johann Adams Mühle in Theley sollen die drei oberschlächtigen Mühlenräder ausgesehen haben

Lilier verkaufte die Mühle 1869 für 9 000 Gulden an Peter Hauck, von Beruf Müller, der die Mühe selbst als Pächter schon viele Jahre betrieben und überdies als ehrenamtlicher Bürgermeister die Gemeinde Rohrbach energisch geführt hatte. Es ist anzunehmen, dass von ihm angesichts seiner langjährigen Verwurzelung mit dem Mühlenwesen das alte Gebäude neu und in einheitlichem, anspruchsvollem Stil erbaut und um ein Stockwerk erhöht wurde (analog der St. Ingberter Obermühle, Neubau nach J. Scholl 1876 und 1878 mit einem weiteren Stockwerk versehen, was wohl anregend gewirkt hatte). Aber belegbar ist dies nicht.

Um 1883 erwarb die Mühle der Kaufmann Carl Urban Jakob, nach P. Hauck lange Zeit ebenfalls Bürgermeister von Rohrbach, mit dem Beinamen „Posthalters“, daher rührend, dass die Familie viele Jahrzehnte zuvor den Postbetrieb in Rohrbach geleitet hatte. Er erwarb die Mühle zu einem deutlich höheren Preis von 25 714, 29 Mark, was als Indiz gewertet werden kann für den Neubau der Mühle und die damit erfolgte markante Wertsteigerung.

Waschbrunnen im Wiesental hinter der Spieser Straße. Im Hintergrund die Rohrbacher Mühle

Waschbrunnen im Wiesental hinter der Spieser Straße. Im Hintergrund die Rohrbacher Mühle

In der Folgezeit machte sich immer stärker ein anderes Problem bemerkbar, angesichts des Umstandes, dass die preußischen Gruben immer mehr Grundwasser aus dem Kleberbachtal abpumpten. Das hatte zur Folge, dass die Wasserzufuhr zur Mühle markant zurückging. Daher entschlossen sich die Gebrüder Jakob, die die Mühle erhielten und selbst führten, zu einer Modernisierung des Mahlwesens, weg von der Wassermühle hin zu einer Walzenmühle, betrieben durch eine Dampfmaschine. Die Genehmigung hierzu wurde am 24. September 1895 erteilt. In einem eigens angebauten Maschinenraum neben dem Durchgang unter dem Gebäude wurde die Dampfmaschine installiert. Die Modernisierung stoppte aber nicht den Niedergang der Mühle. Es fehlte wohl die ausreichende Nachfrage.

Die Rohrbacher Mühle vom Gebrannten Wald aus gesehen Richtung St. Ingbert

Die Rohrbacher Mühle vom Gebrannten Wald aus gesehen Richtung St. Ingbert

Um 1906 wurde der Betrieb endgültig eingestellt. Der Zustand der damaligen Produktionsanlagen ist nicht zu klären: War wirklich vollständig auf Walzenmühle umgestellt worden? Ein modriges Mühlenrad blieb noch bis Anfang des 2. Weltkrieges und länger erhalten, was dafür spricht, dass zumindest noch Teile des alten Produktionsverfahrens erhalten blieben. Augenzeugen berichteten, dass auch noch gelegentlich gemahlen wurde.

Um 1930 Ein Gemälde der Rohrbacher Mühle von dem Rohrbacher Hobbymaler Heinrich Charrois

Um 1930 Ein Gemälde der Mühle von dem Rohrbacher Hobbymaler Heinrich Charrois

Um einer Festsetzung der preußischen Gruben auch im Rohrbachtal vorzubeugen, erwarb die Stadt St. Ingbert 1911 das Mühlenanwesen mit ihrem Gelände zum Preis von 112 500 Mark.

Um 1922 Sonntagsgesellschaft vor der Rohrbacher Mühle

Um 1922 Sonntagsgesellschaft vor der Rohrbacher Mühle

Ein Gemälde des Rohrbacher Hobbymalers Johann Rohe von der Rohrbacher Mühle

Ein Gemälde des Rohrbacher Hobbymalers Johann Rohe von der Mühle

Die Rohrbacher Mühle im Jahr 1940

Die Rohrbacher Mühle im Jahr 1940

Belegt ist durch Akten aus dem Landesarchiv Saarbrücken, dass sich später in der aufgelassenen Mühle die Feilenhauerei August Reuther mit ihrer Firma niederließ. Die Genehmigungsurkunde datiert vom 17. August 1920. 1939 kam die Seifensiederei Jakob Hooß hierher ( Anmeldung am 6. Dez. 1939). Wie lange die beiden Firmen existierten, ist nicht ermittelbar. Die Kettenfabrik Michely (Aumacher) nutzte die Gebäude von 1946 bis 1957.

Die Rohrbacher Mühle

Die Rohrbacher Mühle

Im Jahr 1954 erwarb die Gemeinde Rohrbach die Mühle. Unter Bürgermeister Jakob Oberhauser wurde sie Zug um Zug baulich verändert. Es entstanden zahlreiche Sozialwohnungen. Den Durchgang unter dem Gebäude mauerte man zu, der ehemalige Maschinenanbau wurde abgerissen. Im Wirtschaftstrakt wurden weitere Wohnungen eingerichtet, ein eigener Treppenturm im Hof angebaut; der Mühlenkanal vor der Mühle wurde zugeschüttet, das Wasserrad entfernt.

Blick Anfang der 60er Jahre von der Mühlstraße auf die Rohrbacher Mühle

Blick Anfang der 60er Jahre von der Mühlstraße auf die Rohrbacher Mühle

Auf der folgenden Seite fällt der Blick auf den angebauten Treppenturm. Es muss in diesem Zusammenhang angemerkt werden, dass im damaligen Zeitverständnis ein Mühlenanwesen keinen architektonischen sowie heimatgeschichtlichen Wert besaß. Die Mühlen ringsum wurden respektlos abgerissen. Man muss es der Gemeinde Rohrbach hoch anrechnen, dass sie dieses Schicksal der Rohrbacher Mühle ersparte. Freilich muss zugegeben werden, dass die Hofseite der Mühle durch die Art und Weise, wie der Treppenturm aufgeführt wurde, nicht gerade verschönert wurde.

Die Rohrbacher Mühle im Jahr 1989

Die Rohrbacher Mühle im Jahr 1989

In den letzten Jahrzehnten fristete die Rohrbacher Mühle ein tristes Dasein. Bis im Mai 2014 das deutsch-polnische Ehepaar Dr. Andreas Meiser und seine Frau Dr. Magdalena Telus das Gebäude von der Stadt St. Ingbert erwarb. Der Zufall spielte eine Rolle. Dr. Andreas Meiser, ein gebürtiger Illinger mit St. Ingberter Wurzeln, entdeckte bei einer Fahrradtour das zum Verkauf anstehende Gebäude.

Die neuen Besitzer der Rohrbacher Mühle Dr. Magdalena Telus und Dr. Andreas Meiser

Die neuen Besitzer der Rohrbacher Mühle Dr. Magdalena Telus und Dr. Andreas Meiser

Das Ehepaar war schon lange auf der Suche nach einem geschichtlichen Gebäude, das es nach seinen Vorstellungen restaurieren wollte. Die Rohrbacher Mühle bot sich dafür an: Das Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz, es weist eine – belegbare- markante Vergangenheit auf.

1954 wird dieser Treppenturm im Hof angebaut

1954 wird dieser Treppenturm im Hof angebaut

Schon seit einem Jahr wird fleißig gearbeitet. Mittlerweile ist das Ehepaar mit den beiden Töchtern in die bereits fertiggestellte Wohnung eingezogen.

Die Dienstleistungen, die von Frau Dr. Telus und Ihrem Mann in der Rohrbacher Mühle angeboten werden

Die Dienstleistungen, die von Frau Dr. Telus und Ihrem Mann in der Rohrbacher Mühle angeboten werden

Frau  Magdalena Telus  will in dem Gebäude Büros einrichten, Sprachunterricht anbieten. Ebenso sollen Ausstellungen und Konzerte im Rahmen der deutsch-polnischen Gesellschaft hier stattfinden.

Bei einer Besichtigung am 2. Mai 2015 durch interessierte Bürger und den Rohrbacher Ortsrat sagte Frau. Dr. Telus: Wir haben gemerkt, dass die Rohrbacher an der Mühle hängen; man habe sie mit ihrem Anliegen gut aufgenommen, sie möchten den Menschen hier mit ihren Investitionen an der Mühle auch “etwas zurückgeben“.

Aufmerksame Besucher beim Besichtigungstermin am 2. Mai 2015

Aufmerksame Besucher beim Besichtigungstermin am 2. Mai 2015

Der Rohrbacher Heimatdichter Günter Jung hat über die Rohrbacher Mühle ein Gedicht verfasst.

Rohrbacher Mühle-1

Rohrbacher Mühle-2

 

Frau Dr. Telus erläutert bei der Besichtigung die Geschichte der Mühle

Frau Dr. Telus erläutert bei der Besichtigung die Geschichte der Mühle

Blick in den Raum, in dem später Ausstellungen und Konzerte stattfinden sollen

Blick in den Raum, in dem später Ausstellungen und Konzerte stattfinden sollen

Am 21. November fand die erste deutsch – polnische kulturelle Veranstaltung in der Rohrbacher Mühle statt. Es gastierte das weltbekannte polnische Jazz-Quintett Piotr Wojtasik. Außerdem nahm der Leiter der St. Ingberter Musikschule Boris Henn mit befreundeten saarländischen Musikern an der Jazz JAM Session teil.

Das weltberühmte polnische Jazz-Quintett Piotr Wojtasik am 21. November 2015 in der Rohrbacher Mühle

Das weltberühmte polnische Jazz-Quintett Piotr Wojtasik gastiert am 21. November 2015 in der Rohrbacher Mühle

Marcyn Brylka, polnischer Pfarrer der katholischen Pfarrei St. Martin in rohrbach segnet dias neue Zuhause von Frau Dr. Magdalena Telus

21. November 2015 – Marcyn Brylka, polnischer Pfarrer der katholischen Pfarrei St. Martin in Rohrbach segnet das neue Zuhause von Frau Dr. Magdalena Telus

Am 6. Februar luden die neuen Besitzer der Rohrbacher Mühle die Rohrbacher Heimatfreunde zu einem Besuch ein. Auch der ehemalige Bürgermeister der Gemeinde Gersheim und spätere Landrat von Ueckermünde in Mecklenburg Vorpommern Siegfried Wack, war als Gast der Deutsch – Polnischen Gesellschaft anwesend.

2016 02 06 Besichtung Rohrbacher Mühle-Heimatfreunde (7)

Am 6. Februar 2016 sind die Rohrbacher Heimatfreunde mit ihrem Vorsitzenden Kurt Wachall zu Gast auf der Rohrbacher Mühle

Frau Dr. Magdalena Telus und Siegfried Wack

Frau Dr. Magdalena Telus und Siegfried Wack

Die rohrbacher Heimatfreunde bringen als Gastgeschenk für das Ehepaar Dr. Meiser und Dr. Telus ein Gemälde der Rohrbacher Mühle mit

Die Rohrbacher Heimatfreunde überreichen als Gastgeschenk dem Ehepaar Dr. Meiser und Dr. Telus ein Gemälde der Mühle von dem Rohrbacher Hobbymaler Heinrich Charrois

Eine Wandkachel der Rohrbacher Mühle Für Frau Dr. Telus von dem Rohrbacher Heimatfreund josef Vogelgesang

Eine Wandkachel der Rohrbacher Mühle als Geschenk für Frau Dr. Telus von dem Rohrbacher Heimatfreund Josef Vogelgesang

Privatkonzert für die Rohrbacher Heimatfreunde

Privatkonzert für die Rohrbacher Heimatfreunde. Boris Henn, Jacek Telus, Julian Klahm, Stefan Reuther

Privatkonzert von dem bekannten polnischen Lyrikerr und Musiker Jacek Telus (Bruder von Dr. Magdalena Telus) und der spanischen Sängerin Gemma Navarra

Privatkonzert von dem bekannten polnischen Lyriker und Musiker Jacek Telus (Bruder von Dr. Magdalena Telus) und der spanischen Sängerin Gemma Navarra. Dazwischen der Leiter der St. Ingberter Musikschule Boris Henn

Aufmerksame Zuhörer beim Privatkonzert

Aufmerksame Zuhörer beim Privatkonzert

2017 Der polnische Gitarrist und Bluessänger Leszek Cichonski gibt ein Konzert in der Rohrbacher Mühle

2017 Der polnische Gitarrist und Bluessänger Leszek Cichonski gibt ein Konzert in der Rohrbacher Mühle

2017 Anlässlich des Konzertes des polnischen Gitarristen Leszek Cichonski übergibt die Rohrbacher Malerin Doris Abel ein Gemälde der Rohrbacher Mühle an die Besitzer Dr. Magdalena Telus und Dr. Andreas Meiser. Auf dem Foto links : Der Rohrbacher Hobbydichter Günter Jung, der das Gemälde mit einem Gedicht über die Mühle, das Gemälde ausgeschmückt hat

2017 Anlässlich des Konzertes des polnischen Gitarristen Leszek Cichonski übergibt die Rohrbacher Malerin Doris Abel ein Gemälde der Rohrbacher Mühle an die Besitzer Dr. Magdalena Telus und Dr. Andreas Meiser.

Das Ehepaar sucht noch alte Fotos von der Rohrbacher Mühle. Das besondere Interesse gilt den Fotos oder auch Gemälden, die das ehemalige Mühlenrad abbilden.

Wer Fotos, Gemälde oder sonstige Dokumente von der Rohrbacher Mühle besitzt und sie dem Ehepaar kurzzeitig zur Verfügung stellen möchte, wende sich bitte an

Karl Abel

Telefon: 06894-5 35 65

E-Mail : karl.abel@rohrbach-nostalgie.de

oder

Frau Dr. Magdalena Telus

Mühlstraße 36

66386 St. Ingbert-Rohrbach

E-Mail: m.telus@mx.uni-saarland.de

Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung von Friedrich Müller,Manfred Agatter, Dr. Magdalena Telus und Dr. Andreas Meiser.

Die Daten zum Aufsatz:

Friedrich Müller, Neue Nachrichten über die Rohrbacher Mühle, in: Saarpfalz. Blätter für Geschichte und Volkskunde (20005/2), S. 5-16

6 Gedanken zu “Die Rohrbacher Mühle – Ein Streifzug durch die Vergangenheit des markanten Bauwerks

  1. Hallo Karl
    Eine absolut geniale Idee, die das deutsch-polnische Ehepaar Dr. Andreas Meiser und Dr. Magdalena Telus in die Realität umsetzen will. Die Rohrbacher Mühle wird sicher viele Besucher bei Konzerten, Kunstausstellungen, etc. anziehen. Der Gedanke, polnische Sprachkurse zu geben, ist auch sehr gut: Je mehr Sprachen man erlernt, desto mehr kommen die Menschen spirituell zusammen und verstehen einander ihre Kultur.
    Vielen Dank, Karl, dieses einzigartige Werk zusammenzustellen. Bin immer wieder erstaunt, wie Du mit den verschiedenen historischen Geschichten die Rohrbacher Bürger wissen lässt, was für besondere Erbstücke sie beherbergen. Auch recht schönen Dank an diejenigen, die Dich an Deiner Arbeit unterstützen.

    Else Bens
    Ottawa, Canada

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  2. Hallo Karl
    Das war wieder eine schöne und gute Nachricht. Dass unsere alte Mühle gerettet wurde. Da sind hunderte von Geschichten noch nicht erzählt. Viele Leute haben ihre eigenen Erinnerungen. Manche sind zum Erzählen, andere besser vergessen. Wichtig ist dass sie stehen bleibt.

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  3. Danke. Karl du bringst ein Stück Kindheit zurück da ich im Alten Tal aufgewachsen bin kann ich mich gut an die Mühle erinnern

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  4. Hallo Karl,
    ich finde es toll dass die “ Rohrbacher Mühle “ so ihre Fortsetzung findet. Sehr mutig von den neuen Besitzern dort ein Stück Kultur zu etablieren. So wird die Geschichte der Mühle weiter
    geschrieben. Vielleicht gelingt es mir bei einem der nächsten Besuche in Rohrbach eine
    Veranstaltung zu besuchen. Dir ein herzliches Dankeschön für die sehr interessante Information.

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  5. Hallo Karl,
    toller Beitrag, aber ich als Würzbacher denke dabei auch an unsere Mühlen am Sägeweiher am Würzbacher Weiher und an der Breitermühle die leider abgerissen
    wurden. Heute könnte man dadurch den Mühlenweg ergänzen.

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