Mein Lehrer „de Müller“ oder „Alles Menschlich“

Um 1934 Lehrer Friedrich Müller

Um 1934 Lehrer Friedrich Müller

Schullehrer Friedrich Müller „de rot Miller “ gehört mit Sicherheit zu den Lehrern in Rohrbach, die in den Köpfen seiner ehemaligen Schüler und nicht nur dort unvergessen bleiben werden. Er war unbestritten eine große Persönlichkeit und wenn man so sagen darf, ein Original.

Geboren wurde er im Jahre 1896 in Höchen bei Homburg. Seine erste Lehrerstelle trat er 1921 in Habkirchen an. Im Jahre 1926 kam er als Lehrer nach Rohrbach, wo er bis zu seiner Pensionierung Ende 1960 an der Pestalozzischule. tätig war. Von 1956 bis 1960 war er auch Rektor der Katholischen Volksschule.

1926 Friedrich Müller wird auf eigenen Wunsch nach Rohrbach versetzt

Im Jahre 1988, anlässlich des 50. Geburtstages seiner damaligen Schüler, des Jahrganges 1938 hat Günter Weiland eine Broschüre geschrieben und zusammengestellt, mit dem Namen Mein Lehrer „de Müller“ oder „alles menschlich“. Mit freundlicher Genehmigung von Günter Weiland können Sie hier einige Kostprobenlesen, wobei jeder der einmal Schüler von Friedrich Müller war, genau alles bestätigen kann

Zum Preis von 8 Euro kann diese Broschüre beim Autoren Günter Weiland erworben werden. Hier die Kontaktadresse:

Günter Weiland

Kirchhofstraße 22

66386 St.Ingbert-Rohrbach

Tel. 06894-5522

Vorwort

Gesangsstunde

„Ich hann e Neier“

„So wara halt“

 Friedrich Müller mit Schülern des Geburtsjahrganges 1938


Friedrich Müller mit Schülern des Geburtsjahrganges 1938

Wie groß die Spannweite seiner Schülerjahrgänge war, sehen sie an den folgenden Fotos. Mein kürzlich verstorbener Onkel Ernst Abel Jahrgang 1917 war schon bei Friedrich Müller in der Schule. Er erzählte mir immer, dass die Schüler Theaterstücke aufführten, wozu die Eltern eingeladen wurden und Eintritt bezahlen mußten.Von den Einnahmen finanzierten sie dann ihre Jahresausflüge.

1927 mit Schülern des Geburtsjahrganges 1917 auf der Burg Nanstein bei Landstuhl

1927 mit Schülern des Geburtsjahrganges 1917 auf der Burg Nanstein bei Landstuhl

1928 mit Schülern des Geburtsjahrganges 1917

1928 mit Schülern des Geburtsjahrganges 1917

1948 mit Schülern des Geburtsjahrganges 1938

1948 mit Schülern des Geburtsjahrganges 1938

1956 Einweihung der TG Turnhalle: Lehrer Müller mit Schülern des Jahrganges 1943

1956 Einweihung der TG Turnhalle: Lehrer Müller mit Schülern des Jahrganges 1943

1957 Lehrer Friedrich Müller mit Schülern bei der Grundsteinlegung zur St. Konradskirche

1957 Lehrer Friedrich Müller mit Schülern bei der Grundsteinlegung zur St. Konradskirche

1957 Friedrich Müller mit der Abschlussklasse des Geburtsjahrganges 1943

1957 Friedrich Müller mit der Abschlussklasse des Geburtsjahrganges 1943

1958 Auf der Treppe des Pestalozzischulhauses mit dem Geburtsjahrgang 1948

1958 Auf der Treppe des Pestalozzischulhauses mit dem Geburtsjahrgang 1948

Am 4. Juli 1968 verstarb Friedrich Müller im Alter von 72 Jahren und fand seine letzte Ruhe auf dem Friedhof in Rohrbach.

4 Gedanken zu “Mein Lehrer „de Müller“ oder „Alles Menschlich“

  1. von dem letzten Bild kommen mir noch sehr viele Gesichter bekannt vor. Direkt hinter der Tür war unser Klassenraum (Lehrer Böttcher,Lehrer Weber)bin 1947 geb.und ev.

    LG Elke

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  2. Ja der Müller,

    Auch er war einige Zeit mein Lehrer in der Volksschule
    An zwei Sachen kann ich mich erinnern,
    Wie schon beschrieben: Wer nicht mitgesungen hat, dem
    kam die Faust in den Mund(erträglich)
    und er aüßerte einmal, wenn ich sterben sollte, kommt nicht
    alle in Schwarz, wegen mir auch in weiß!!
    Hieran werde ich mich immer erinnern! Trotzdem wir hatten
    Respekt vor ihm.
    Egon Wittmer

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  3. Einer der gerechtesten Lehrer meiner Schulzeit!!!

    Ich erinnere mich gerne an die Klassenfahrten und Ausflüge.
    In Rüsselsheim handelte er den Preis der Schiffsfahrt und die Erbsensuppe in einem Lokal für uns runter. Sein Argument: Alles arme Bergmannsbuben…..

    Ein Lehrer aus Überzeugung,wie man sie Heute nur selten findet.
    Alois Paul

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  4. Er war einzigartig!!!
    Ich kann mich noch daran erinnern,daß er nach
    einer gestellten Frage immer wie ein Blitz
    zwischen den Bänken hindurchfegte.
    Die Finger der ganzen Klasse schnellten nach
    oben.Erwischte er aber jemanden,der trotz
    erhobenen Figer’s nichts wußte gab es Kopfnüsse.
    Es war auch schön als wir beim Singen zwei Finger
    auf seinen Kopf legen mußten,damit wir fühlen
    sollten wie seine Kopfhaut zitterte,während er
    Kopfstimme sang.
    Lehrer Müller war toll!!!

    Gruß Walter.

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