Geschichte der Rohrbacher Pfadfinder vom „Stamm Wikinger“.

Lothar Gehring (1931-1994) Gründer und Stammführer der Rohrbacher Pfadfinder vom „Stamm Wikinger“

Lothar Gehring (1931-1994) Gründer und Stammführer der Rohrbacher Pfadfinder vom „Stamm Wikinger“

Am 20. Mai 1950 wurde in der Aula der Oberrealschule Saarbrücken der Pfadfinderbund des Saarlandes (PdS) gegründet. Zu den anwesenden 16 Gründungsmitgliedern und Unterzeichnern der Erklärung gehörte auch der damals 19-jährige Rohrbacher Lothar Gehring.Der Pfadfinderbund PdS ist eine interkonfessonelle Organisation, d. h. jeder Jugendliche gleich welcher Konfession kann diesen Gruppen beitreten.

1950 - Erstes Pfingstlager vom Pfadfinderbund bei Dreisbach. Auf dem Foto von links: Hans Braun - Lothar Gehring - Fredi Kessler - Hans Gessner

1950 – Erstes Pfingstlager vom Pfadfinderbund bei Dreisbach. Auf dem Foto von links: Hans Braun – Lothar Gehring – Fredi Kessler – Hans Gessner

1951 - Internationales Pfadfindertreffen in Echternach (Luxemburg). Auf dem Foto stehend 2. von links Lothar Gehring und ganz rechts dessen Bruder Walter. In der vorderen Reihe 2. von links: Gerhard Grimm, PdS-Stamm "Ritter Heim" St.Ingbert

1951 – Internationales Pfadfindertreffen in Echternach (Luxemburg). Auf dem Foto stehend 2. von links Lothar Gehring und ganz rechts dessen Bruder Walter. In der vorderen Reihe 2. von links: Gerhard Grimm, PdS-Stamm „Ritter Heim“ St.Ingbert

1951 - Worldjamboree in Bad Ischl (Österreich). Lothar Gehring kniend 2. von links mit Pfadfindern aus der ganzen Welt

1951 – Worldjamboree in Bad Ischl (Österreich). Lothar Gehring kniend 2. von links mit Pfadfindern aus der ganzen Welt

1951 - Die Delegation des Pfadfinderbund des Saarlandes (PdS) beim Worldjamboree in Bad Ischl. Auf dem Foto von links: Albert Rottorf (PdS Landesfeldmeister) - Helmut Paul - Manfred Redel - Franz Schäfer - Lothar Gehring - Hans Gessner - Ingolf Hoffmann - Richard Pitsch - Helmut Kiefer

1951 – Die Delegation des Pfadfinderbund des Saarlandes (PdS) beim Worldjamboree in Bad Ischl. Auf dem Foto von links: Albert Rottorf (PdS Landesfeldmeister) – Helmut Paul – Manfred Redel – Franz Schäfer – Lothar Gehring – Hans Gessner – Ingolf Hoffmann – Richard Pitsch – Helmut Kiefer

1955 – Zwei Rohrbacher Pfadfinder, Lothar Gehring (li) und Hans-Michael von Carlowitz auf dem 8. Welt-Jamboree an den Niagarafällen in den USA

1955 – Zwei Rohrbacher Pfadfinder, Lothar Gehring (li) und Hans-Michael von Carlowitz auf dem 8. Welt-Jamboree an den Niagarafällen in den USA

Schon ein Jahr zuvor hatte sich in Rohrbach ein Freundeskreis zusammengefunden um eine Pfadfindergruppe zu gründen. Man traf sich abwechselnd zuhause bei den einzelnen Mitgliedern, da keine andere Möglichkeit bestand. An einen eigenen Gruppenraum oder gar Heim war damals noch nicht zu denken. 1952 stellte die Familie Rixecker die Büroräume der Fabrikhalle am damaligen Bahnübergang nach Hassel zur Verfügung. Ein schwerer Herbststurm hatte an dieser Werkshalle das Dach teilweise abgedeckt. Damit war der Traum von eigenen Räumen für Gruppenstunden zunichte gemacht. 1953 schenkte die Gemeinde den Pfadfindern eine Baracke, die auf dem Gelände des Bürohochhauses der damaligen Firma Heckel stand. Es fehlte jedoch ein entsprechendes Grundstück, um die Baracke wieder aufbauen zu können. Die einzelnen Bauteile lagerten auf dem Gelände der Familie von Carlowitz, deren beide Söhne inzwischen auch bei den Pfadfindern waren. 1954 wurde von der saarländischen Eisenbahnverwaltung das Gelände an der Bahnlinie neben der Firma Jansen zur Verfügung gestellt. Um auf das Gelände (Bremmenberg) zu kommen, wurde mit Bahnschwellen eine Treppe mit ca. 30 Stufen angelegt. Dann begann der mühsame Aufbau der schweren Teile mit den meist jugendlichen Mitgliedern des Stammes.

1954 - Das erste Pfadfinderheim auf dem Bremmenberg

1954 – Das erste Pfadfinderheim auf dem Bremmenberg

1954 - Der "Rohbau" ist fast fertig

1954 – Der „Rohbau“ ist fast fertig

Materialtransport vom Heim auf dem Bremmenberg in die Au. Auf dem Foto rechts vorne Heini Wiesen, hinten Arnold Metzger

Materialtransport vom Heim auf dem Bremmenberg in die Au. Auf dem Foto rechts vorne Heini Wiesen, hinten Arnold Metzger

Um 1959 - Pfadfinder bauen in der Au einen Steg über den Rohrbach

Um 1959 – Pfadfinder bauen in der Au einen Steg über den Rohrbach

Um 1959 - Pfadfinder bauen in der Au einen Steg über den Rohrbach. Auf dem Foto links stehend Willi Wagner

Um 1959 – Pfadfinder bauen in der Au einen Steg über den Rohrbach. Auf dem Foto links stehend Willi Wagner

1959 beabsichtigt die Firma Jansen ihr Industriegelände zu vergrößern und schlug einen Tausch vor. Für die über 4000 Arbeitsstunden und Überlassung des Pachtvertrages bot der Firmeninhaber Theodor Jansen, ein Heim am Pfeifferwald am Ende des Schwarzen  Weges an.

1961 - im Herbst ist der Rohbau fertig, ein kleines Richtfest wird gefeiert

1961 – im Herbst ist der Rohbau fertig, ein kleines Richtfest wird gefeiert

1963 - Der Graben für Licht und Wasser wird wieder aufgefüllt

1963 – Der Graben für Licht und Wasser wird wieder aufgefüllt

1963 - Rohrbacher und Blieskasteler Rover vor dem Rohbau. Auf dem Foto von rechts: Lothar Kaiser - Ingolf Hoffmann - Walter Höh - Walter Gehring ganz links am Fenster; vorne sitzend: Lothar Gehring

1963 – Rohrbacher und Blieskasteler Rover vor dem Rohbau. Auf dem Foto von rechts: Lothar Kaiser – Ingolf Hoffmann – Walter Höh – Walter Gehring ganz links am Fenster; vorne sitzend: Lothar Gehring

1962 – für Strom und Wasser mussten die Pfadfinder einen ca. 200 m langen Graben vom Haus Munstein bis zum Rohbau ausheben. Mit Hilfe der Pfadfinderfreunde aus Blieskastel und Saarbrücken wurde er nach vielen Monaten fertig gestellt.

Der saarländische Landesfeldmeister Albert Rottorf (li) und der Bundesfeldmeister des BDP Jochen Senft (re) besichtigen das Theodor-Jansen-Heim

Der saarländische Landesfeldmeister Albert Rottorf (li) und der Bundesfeldmeister des BDP Jochen Senft (re) besichtigen das Theodor-Jansen-Heim

Wegen Geldmangels vergingenen fast 2 Jahre bis das Haus bezugsfertig war. Der damalige Ministerpräsident Röder hatte über einen Sonderfond einen Zuschuss gewährt.

Das fertige Pfadfinderheim im Sommer 1964

Das fertige Pfadfinderheim im Sommer 1964

1964 am 18. und 19. Juli erfolgt die Einweihung des neuen Pfadfinderheimes. Alle waren begeistert von diesem schönen Haus im Chaletstil mit Innen- und Außenkamin, einem großen Aufenthaltsraum, einer Küche, einem Werkraum, Toiletten und Waschgelegenheiten. Das Gelände war groß genug, um größere Zeltlager darauf durchzuführen.

1964 - im Juli: Einweihung des Pfadfinderheims. Kaplan Ernst Roth begrüßt alle Teilnehmer und segnet das neue Haus

1964 – im Juli: Einweihung des Pfadfinderheims. Kaplan Ernst Roth begrüßt alle Teilnehmer und segnet das neue Haus

1964 - Landesfeldmeister Albert Rottorf während den Einweihungsfeierlichkeiten bei seiner Begrüßungsrede. Dahinter der Männerchor 1860 Rohrbach und die Mitglieder des Rohrbacher Gemeinderates

1964 – Landesfeldmeister Albert Rottorf während den Einweihungsfeierlichkeiten bei seiner Begrüßungsrede. Dahinter der Männerchor 1860 Rohrbach und die Mitglieder des Rohrbacher Gemeinderates

1964 - Amerikanische Pfadfinder (BoyScouts) aus Metz bei der Heimeinweihung

1964 – Amerikanische Pfadfinder (BoyScouts) aus Metz bei der Heimeinweihung

1964 - Bürgermeister Jakob Oberhauser überreicht Rohrbachteller an BoyScouts aus Metz. In der Mitte Gemeinderatsmitglied Anton Lauer

1964 – Bürgermeister Jakob Oberhauser überreicht Rohrbachteller an BoyScouts aus Metz. In der Mitte Gemeinderatsmitglied Anton Lauer

In einer kleinen Festschrift waren u.a. Grußworte von Firmeninhaber Theodor Jansen, des Ministerpräsidenten Dr. Franz Josef Röder, des französischen Generalconsuls Jacques Fournier, des damaligen Bürgermeisters von Rohrbach Jakob Oberhauser und des damaligen BFMs Jochen Senft von der Bundesführung des BDP (Bund Deutscher Pfadfinder).

Grußworte des großen Förderes Theodor Jansen zur Heimeinweihung

Grußworte des großen Förderes Theodor Jansen zur Heimeinweihung

Da der großzügige Förderer Herr Jansen am 15. Juli 1964, nur wenige Tage vor der Einweihung  überraschend starb, erhielt das Pfadfinderheim den Namen „Theodor-Jansen-Heim“.

1965 - Stammführer Lothar Gehring mit Wölflingen und Pfadfindern vom Stamm Wikinger

1965 – Stammführer Lothar Gehring mit Wölflingen und Pfadfindern vom Stamm Wikinger

1966 - Arbeitseinsatz der Pfadfinder am Pfeifferwald. Auf dem Foto von links: Lothar Kaiser - Wilhelm Schreiber - Jürgen Schreiber - Karl Stastny - Wolfgang Buchheit - Joachim Tinschert - Walter Gehring - Herbert Schwarz - Josef Klam - Viktor Klam - Josef Wittmann - Rudi Klam

1966 – Arbeitseinsatz der Pfadfinder am Pfeifferwald. Auf dem Foto von links: Lothar Kaiser – Wilhelm Schreiber – Jürgen Schreiber – Karl Stastny – Wolfgang Buchheit – Joachim Tinschert – Walter Gehring – Herbert Schwarz – Josef Klam – Viktor Klam – Josef Wittmann – Rudi Klam

1987 - Gottesdienst am Theodor Jansen Heim beim Pfingstlager

1987 – Gottesdienst am Theodor Jansen Heim beim Pfingstlager

1987 - Pfadfinder beim Pfingstlagers

1987 – Pfadfinder beim Pfingstlagers

Ende der 80er Jahre wurde das Jansen-Gelände von der Firma Groß aufgekauft und das gesamte Gelände „Auf der Platte“ von der Stadt St. Ingbert als Baugelände ausgewiesen. Das schöne Pfadfinderheim wurde nach 25 Jahren am 14.Juli 1989 abgerissen.

1989 - Abriss des Theodor Jansen Heims am Pfeifferwald

1989 – Abriss des Theodor Jansen Heims am Pfeifferwald

Es entstanden Wohnhäuser und ein Kinderspielplatz auf diesem Gelände. Die Landesmark Saar des Bundes der Pfadfinder und Pfadfinderinnen (BdP) erreichte in langen Gesprächen mit der Stadtverwaltung in St. Ingbert, dass diese als Ausgleich den Rohbau für ein neues Heim auf dem ehemaligen Gelände der Familie Rixecker errichten würde. 1988 wurde der Rohbau fertiggestellt. Der BdP Landesmark Saar pachtete das Haus und finanzierte den gesamten Innenausbau. Küche, Brause, Toiletten und Heizung wurden größtenteils in Eigenarbeit fertiggestellt.

1988 - Das neue Pfadfinderheim im Rohbau

1988 – Das neue Pfadfinderheim im Rohbau

Das neue Pfadfinderheim in der Blücherstraße

Das neue Pfadfinderheim in der Blücherstraße

Nun stand in Rohrbach wieder ein Pfadfinderheim, nur gab es keine Pfadfindergruppen mehr. Die jungen Männer sind in der Zwischenzeit in der Berufsausbildung oder schon im Beruf. Nachwuchs vor allem an Gruppenführern, fehlt. Mit Gruppenführern aus befreundeten Stämmen wurden wieder Gruppenstunden abgehalten. Leider gingen auch diese nach einiger Zeit in Beruf oder Studium, der Stamm Wikinger existiert quasi nicht mehr. Das Heim steht jedoch weiterhin auswärtigen Pfadfindern für Zeltlager und Schulungen zur Verfügung. 2008 übernimmt die Landesführung des Saarländischen Pfadfinderbundes SPB die Verwaltung des Heimes.

Fotos von Fahrten und Lagern der Rohrbacher “Wikinger“.

1952 – Rohrbacher Pfadfinder der „Sippe Panther“ und 3 Wölflinge starten zur Fahrt nach Bad Goisern in Östereich. Auf dem Foto von links : (Hinten) Hans Michael von Carlowitz - Adolf Zitt - Fritz Zimmermann - Rudi Tunnat - unbekannt - Horst Glutting - Hans Gessner

1952 – Rohrbacher Pfadfinder der „Sippe Panther“ und 3 Wölflinge starten zur Fahrt nach Bad Goisern in Östereich. Auf dem Foto von links : (Hinten) Hans Michael von Carlowitz – Adolf Zitt – Fritz Zimmermann – Rudi Tunnat – unbekannt – Horst Glutting – Hans Gessner

1961 - Rohrbacher Pfadfinder vom Stamm Wikinger starten auf eine Fahrt ins Dahner Felsenland. Auf dem Foto von links: Lothar Gehring - Arnold Metzger - Jürgen Schreiber - Kurt Peter - Joachim Tinschert - Ludwig Kaub - Edmund Scheffler - Thomas Spies - Martin Spies

1961 – Rohrbacher Pfadfinder vom Stamm Wikinger starten auf eine Fahrt ins Dahner Felsenland. Auf dem Foto von links: Lothar Gehring – Arnold Metzger – Jürgen Schreiber – Kurt Peter – Joachim Tinschert – Ludwig Kaub – Edmund Scheffler – Thomas Spies – Martin Spies

1961 - Rohrbacher Pfadfinder in Dahn. Auf dem Foto mit weißem Kittel Peter Jacob (Posthalter Peter), der in Dahn eine Lebensmittelfiliale leitet

1961 – Rohrbacher Pfadfinder in Dahn. Auf dem Foto mit weißem Kittel Peter Jacob (Posthalter Peter), der in Dahn eine Lebensmittelfiliale leitet

1962 - Rohrbacher Pfadfinder auf der Insel Helgoland

1962 – Rohrbacher Pfadfinder auf der Insel Helgoland

1962 - Rohrbacher und Blieskasteler Pfadfinder beim BDP-Bundeslager in Noehr an der Ostsee

1962 – Rohrbacher und Blieskasteler Pfadfinder beim BDP-Bundeslager in Noehr an der Ostsee

1963 - Pfadfinder vom Stamm Wikinger beim Pfingstlager im Frauental vor einer Kothe

1963 – Pfadfinder vom Stamm Wikinger beim Pfingstlager im Frauental vor einer Kothe

1963 - Pfingstlager im Frauental bei Kirkel

1963 – Pfingstlager im Frauental bei Kirkel

Dieser Artikel mit freundlicher Unterstützung von Walter Gehring, Wally Gehring und Albert Senzig.

12 Gedanken zu “Geschichte der Rohrbacher Pfadfinder vom „Stamm Wikinger“.

  1. Hallo Karl!
    Habe Deinen neuen Eintrag über Pfadfinder Wikinger gesehen.
    Interessante Geschichte des Vereins von der Gründung bis
    zu seinem unvermeidlichen Ende.
    Damit ist Rohrbach- Nostalgie wieder um eine Erinnerung reicher.
    Mach weiter so!
    Günter Jung

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  2. Hallo Herr Abel,
    vielen Dank für die schönen Erinnerungsfotos von Ingolf aus seiner Pfadfinderzeit, in der er viel erlebt hatte und die immer wieder ein Gesprächsthema für ihn war.
    Herzliche Grüße

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  3. Hallo Walter,
    eine toller Bericht über den Stamm Wikinger der Rohrbacher Pfadfinder! Vielen Dank für Euere Mühe, die sich nach meiner Auffassung auf jeden Fall gelohnt hat.

    Die Rohrbacher Wikinger haben nicht nur für die Rohrbacher Jugend erhebliches geleistet, sondern haben die Geschichte und den Werdegang des Pfadfinderbund des Saarlandes, der seine ersten zaghaften Schritte bereits 1948 begann, über den Bund Deutscher Pfadfinder, Landesmark Saar, dem Bund der Pfadfinder, Landesverband Saar, dem Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Landesverband Saar – später Landesverband Rheinland-Pfalz/Saar – bis hin zum heutigen Saarländischen Pfadfinderbund (SPB) entscheidend mit geprägt hat.

    Ich möchte gerne den Link, evtl, zusammen mit dem Text Deiner eMail auf unserer Homepage veröffentlichen. Seid Ihr, Du und die anderen Mitarbeiter an dem Artikel, damit einverstanden?

    Hier der Link zu unserem Internetauftritt: http://www.pfadfinder-quierschied.de. Dort soll der Link, der zu Euerem Artikel führt, auf der Startseite erscheinen.

    Herzliche Grüße und Gut Pfad an Euch Rohrbacher!

    Rainer

    PS: Das Kürzel hinter unserem Vereinsnamen Saarländischer Pfadfinderbund ist nicht BdP sonder SPB. BdP steht für Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, aus dem wir 2001 ausgetreten sind (siehe dazu die Informationen unter folgenden Link:
    http://www.saarlaendischer-pfadfinderbund.de/).

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  4. Ihr Lieben,

    für dieses in vieler Hinsicht bemerkenswerte Stück Pfadfindergeschichte danke ich euch vielmals. Es stimmt froh und traurig zugleich.

    Froh, weil es an viele Erlebnisse und Begenungen erinnert, die sich bestimmt in das Bewußtsein der damaligen Teilnehmer tief ein gegraben haben. Auch gibt es Zeugnis von einem herausragenden sozialen Engagement der damaligen Gruppenführer, das als selbstverständlich empfunden wurde.

    Traurig stimmt die Geschichte, weil es bei euch offensichtlich keine Pfadfindergruppe mehr gibt und damit vielen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit genommen wurde, in einer selbst gewählten Gemeinschaft heranzuwachsen und unwiderbringliche Erfahrungen für das weitere Leben zu gewinnen.

    Da sich ähnliche Entwicklungen auch andern Ortes abzeichnen, wird man wohl davon ausgehen müssen, dass sich eine Epoche der Jugendgeschichte dem Ende zuneigt. Wie geht es weiter? Eine spannende Frage.

    Gut Pfad!
    Happi.

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  5. Wie herrlich so schöne,alte Erinnerungen zu sehen.Ich war auch einige Male dabei wenn am Lagerfeuer gesungen wurde.Tut gut diese Bilder zu sehen.Lg Moni

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  6. hallo Karl grüß Dich.
    Wenn Du noch weitere Fotos von den Pfadfindern erhalten möchtest.
    Ich kann Dir einige noch geben.Habe noch viele schöne Fotos.
    Liebe Grüße Christa.

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  7. Hallo Karl,

    Eine sehr interessante Geschichte der Rohrbacher Pfadfinder. Ich war ganz überrascht, einen meiner Neffen in den Bildern zu entdecken. Es ist schade, dass die Jugend nicht mehr so sehr an dieser Art von Aktivität interessiert ist. Karl, diese Zusammenstellung ist mal wieder ein Beweis Deiner Expertise interessante Heimatanekdoten zu finden.
    Keep them coming!

    Else Bens
    Ottawa, Canada

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  8. Hallo Walli, Walter und unbekanterweise auch an – Karl Abel – der wohl mit viel Arbeit, – Nachfragen – dadurch vieles erfahren und Wissen erlangt und alles aufgeschrieben hat. Hut ab ! Wie sagt man heute “ Chapeau “ Alles ist toll und gelungen! Ich, einer der Mitbegründer des saarl. Pfadfinderbundes der oft bei meinem Freund Lothar in Rohrbach war und dadurch vieles von dort kenne, freue ich mich besonderst, nocheinmal “ an früher “ und an schöne Erinnerungen zu Denken. Rohrbach kann sich freuen, daß jemand da ist, der sich die Arbeit macht um vieles für die Nachwelt zu erhalten. Prima !! Ich kann nur saan, eenfach gudd ! ! Viele liebe Grüße von Richard Pitsch aus Essen

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  9. Hallo lieber Karl,vielen Dank für die schönen alten Bilder und damit auch sehr schöne Erinnerungen.Schon lange habe ich versucht Bilder von meinen alten Kameraden zu finden.Ich hoffe es sind nicht die letzten ,denn ich würde sie gerne meinen Kindern und Enkeln zeigen ,um ihnen zu sagen welch schöne Zeit ich mit, und bei den Pfadfindern erlebt habe. ES GRÜSST EUCH ALLE RECHT HERZLICH DE LU VOM STAMM WICKINGER SIPPE FALKE: ALLZEI T GUT FAHRT ,

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  10. Gut Pfad!

    Lothar Gehring gehört zu den Altpfadfindern, die mein Verständnis vom Pfadfinden nachhaltig geprägt haben. Ohne seine begeisternde Erzählungen vom internationalen Scouting wäre ich nie zu den Weltftreffen der Pfadfinder in die Schweiz, in die Niederlanden,nach Schweden und Chile gefahren.
    Seit Beginn dieses Jahres bin ich von der „Saarland F+F“ (ehemalige DPSG’ler, die im Saarland leben) beauftragt worden, ein Archiv zur saarländischen Pfadfindergeschichte aufzubauen. Der Pfadfinderbund des Saarlandes bildet eigentlich den zentralen Baustein in dieser Geschichte. War er doch der einzige Pfadfinderverband, der sich ausschließlich mit dem Saarland identifizierte und dennoch seine Kontakte nach Deutschland und Frankreich pflegte.
    Der Geschichte der Rohrbacher Wikinger wird in diesem Archiv genügend Raum eingeräumt. Bitte weiter recherchieren – ich freue mich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit.

    Gut Pfad

    patricktrautmann

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  11. Ich war von 1960 bis zu meinem Eintritt in die Bundeswehr im Oktober 1965 Mitglied
    der Rohrbacher Pfadfinder vom Stamm Wikinger in der Gruppe von (Kid) Hansi Steinmann.
    Bei mir in der Gruppe waren auch Kurt Peter,Ludwig Kaub,Thomas und Martin Spieß.
    Lothar Kaiser war damals der Kassierer. Jürgen Schreiber war mir zu der Zeit auch gut bekannt. Am Pfingstlager im Frauental habe ich auch teilgenommen. Wir haben mit der Gruppe mit den Fahrrädern eine Tour von zwei Tagen nach Dahn in der Pfalz gemacht. Es waren für mich sehr schöne Jahre,die ich nie vergessen und an die ich gerne erinnere.Es würde mich freuen, wenn noch Mitglieder da sind, die sich an mich erinnern und mit mir Kontakt aufnehmen könnten.

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