Ein Jahrhundert Fußball in Rohrbach – Sportverein Rohrbach wird 100 Jahre alt

Vereinswappen SVR

Vereinswappen Sportverein Rohrbach

Eigentlich schlug die Geburtsstunde des Rohrbacher Fußballs bereits 1908, als sich junge Männer zusammenfanden und dem Lederball nachjagten. Es wurde der Fußballverein „Bavaria“ gegründet.Zum Gründungsjahr  des Rohrbacher Fußballs gibt es jedoch keine eindeutigen Beweise, sodaß man sich letzten Endes auf das Gründungsjahr 1911 festlegte. Das erste offizielle Spiel wurde bereits 1909 gegen Viktoria St.Ingbert ausgetragen und deutlich mit 10:0 Toren gewonnen. Maßgebenden Einfluß  übten der damalige Student Hans Würtz sowie der langjährige Pfarrer und Geistliche Rat aus St.Ingbert Gustav Lauer aus. Um 1910 gründete man in  der Spieserstraße oder besser gesagt in der „Schlawerie“ den Fußballclub „Germania“. Die Sportplätze  der „Germania“ lagen in der Nähe der heutigen Edelweißhütte und die „Bavaria“ spielte am Kahlenberg auf dem Gelände  der Firma Heckel. Doch der 1. Weltkrieg von 1914-1918  ließ manchen Fußballer aus Rohrbach auf dem Feld der Ehre zurück. Ein Jahr nach Beendigung des 1.Weltkrieges 1919 gründeten die „Schlawerier“ ihre „Germania“ und die „Dorfer“ ihre „Bavaria“ wieder. 1920 einigte man sich auf den gemeinsamen Namen „Fußballverein 1920 Rohrbach“. Gleich im ersten Jahr konnte die Meisterschaft in der C-Klasse gewonnen werden.Im Jahre 1922 gewann man bereits den 2. Meistertitel in der B-Klasse.Man spielte zunächst an der Geistkirche und wechselte dann nach „Schmittsbrunnen“. Ab 1930-31 wechselte man von „Schmittsbrunnen“ in die „Königswiesen“. Die zur gleichen Zeit gegründete DJK Rohrbach spielte im „Puhl“, an der heutigen Kindertagesstätte in der Jugendheimstraße.

Die Meistermannschaft 1927-28 in der A-Klasse

Die Meistermannschaft 1927-28 in der A-Klasse

Man stieg auf in die zweithöchste Spielklasse und spielte nun gegen Teams wie DJK Kaiserslautern und den Waldhof Mannheim. Unter dem Zwang der politischen Ereignisse kam dann der Verein für Leibesübungen zustande. Zwangsweise mußten auch die beiden Fußballvereine DJK und Fußballverein 1920 beitreten. Doch der 2.Weltkrieg brachte den sportlichen Betrieb der Aktiven  zum Erliegen. Letztmals wurde 1940 gespielt.

Die 1. Mannschaft im Jahre 1938. Auf dem Foto von links: Willi Staut, Josef Jung, Theo Wagner, Karl Kessler, Rudolf Staut, Franz Bettinger, Robert Herberger, Edgar Gehring (Besem), Ferdinand Stiewitz, Rudi Jacob (90), Josef Stolz

Die 1. Mannschaft im Jahre 1938. Auf dem Foto von links: Willi Staut, Josef Jung, Theo Wagner, Karl Kessler, Rudolf Staut, Franz Bettinger, Robert Herberger, Edgar Gehring (Besem), Ferdinand Stiewitz, Rudi Jacob (90), Josef Stolz

Während  der Kriegsjahre ruhte der Spielbetrieb. In der Gastwirtschaft Haberer (heuteZur Sonne) wurde nach Kriegsende 1945  die Neugründung des Sportvereins vollzogen. Hier taten besonders sich die Herren Walter Bettinger, Josef Bund, Alois Jacob, GeorgSchenkelberger,Franz Bettinger, Oskar Deckarm und Albert Michaeli hervor.

Einladungsschreiben vom 14. Februar 1946 an den aktiven Spieler Alfons Gaffga vom 1.Vorsitzenden Walter Bettinger

Einladungsschreiben vom 14. Februar 1946 an den aktiven Spieler Alfons Gaffga vom 1.Vorsitzenden Walter Bettinger

1946 und 1947 stand man jeweils kurz vor der Erringung der Meisterschaft. Der damaligen Mannschaft gehörten folgende Spieler an: Robert Herberger, Andreas Staut, Alois  Klam, Hilar Fickinger, Hans Jung, Willi Blaumeiser, Albert Kaub, Franz Bettinger, Eduard Wagner, Alois Rosenkranz, Erwin Kehrwald, Albert Wahrheit, Artur Kehrwald, Fritz Pfeifer, Walter Riedschy und Alfons Gaffga an.
Das fürchterliche Unglück 1948 in Breitfurt brachte den gesamten aktiven Spielbetrieb zum Erliegen. 20 junge Menschen fanden den nassen Tod in der Blies, unter ihnen die  hoffnungsvollen Spieler Hans Kessler, Hans Marquitz, Edmund Müller, Fritz Pfeifer, Walter Schiel, Jakob Stolz, Peter Stuppi, Albrecht Weiland, Heinz Wittmann sowie die Vorstandsmitglieder Oskar Deckarm und Albert Michaeli. (Siehe hierzu auch Artikel: „Tragisches Sportlerunglück in Breitfurt mit 20 toten Fußballern und Anhänger“ auf dieser Webseite.

Aufgrund des Unglückes stieg der SV Rohrbach ab in die damals unterste Spielklasse, die Kreisklasse 2. Gruppe St.Ingbert. Nun begann der Neuaufbau mit jungen Spielern, die bald das Gerüst der 1.Mannschaft bildeten.

Die neuformierte 1. Mannschaft des SV Rohrbach im Jahre 1950. Auf dem Foto hinten stehend von links: Kurt Hussong (Aules), Herbert Latz (Hexer), Heinz Jacob (Neinzich), Peter Weber und Spielertrainer August Brämer. In der Mitte kniend von links: Eduard Gebhardt (Edi), Hans Jung und Heinz Abel. Vorne sitzend von links: Willi Blaumeiser, Friedel Jung (Kiste) und Willi Scheffler (Knipp)

Die neuformierte 1. Mannschaft des SV Rohrbach im Jahre 1950. Auf dem Foto hinten stehend von links: Kurt Hussong (Aules), Herbert Latz (Hexer), Heinz Jacob (Neinzich), Peter Weber und Spielertrainer August Brämer. In der Mitte kniend von links: Eduard Gebhardt (Edi), Hans Jung und Heinz Abel. Vorne sitzend von links: Willi Blaumeiser, Friedel Jung (Kiste) und Willi Scheffler (Knipp)

 Die 1. Mannschaft im Spieljahr 1951-52. Auf dem Foto von links: Ewald Marquitz (Epp), Arno Peter, Heinz Abel, Karl Kehrwald, Eduard Gebhardt (Edi), Rene Mörschel, Kurt Hussong (Aules), Walter Schulz, Heinz Jacob (Neinzich), Franz Igel und Herbert Latz (Hexer) Mit der Verpflichtung des St.Ingberter Trainers Werner Harzheim gelang in der Saison 1952-53 die

Die 1. Mannschaft im Spieljahr 1951-52. Auf dem Foto von links: Ewald Marquitz (Epp), Arno Peter, Heinz Abel, Karl Kehrwald, Eduard Gebhardt (Edi), Rene Mörschel, Kurt Hussong (Aules), Walter Schulz, Heinz Jacob (Neinzich), Franz Igel und Herbert Latz (Hexer)

Mit der Verpflichtung des St.Ingberter Trainers Werner Harzheim gelang in der Saison 1952-53 die Meisterschaft in der Kreisklasse 2 Gruppe St.Ingbert. Ungeschlagen mit 119:10 Toren und 39:1 Punkten beendete man die Verbandsrunde. In der anschließenden Aufstiegsrunde wurde gegen die Gegner Herbitzheim und Wellesweiler der Aufstieg in die Kreisklasse 1 perfekt gemacht.

Die Meistermannschaft der Saison 1952-53 in der Kreisliga 2 Gruppe St.Ingbert. Auf dem Foto von links: Trainer Werner Harzheim, Betreuer Otto Michaeli (Miffi), Walter Schulz, Kurt Hussong (Aules), Eduard Gebhardt (Edi), Heinz Abel, Arno Peter und der 1.Vorsitzende Walter Bettinger. Mittlere Reihe von links: Georg Jacob (Posthalter Schorsch), Berthold Müller, Peter Weber und Heinz Jacob (Neinzich). Vorne von links: Franz Igel, Rene Mörschel und Alwin Zimmermann

Die Meistermannschaft der Saison 1952-53 in der Kreisliga 2 Gruppe St.Ingbert. Auf dem Foto von links: Trainer Werner Harzheim, Betreuer Otto Michaeli (Miffi), Walter Schulz, Kurt Hussong (Aules), Eduard Gebhardt (Edi), Heinz Abel, Arno Peter und der 1.Vorsitzende Walter Bettinger. Mittlere Reihe von links: Georg Jacob (Posthalter Schorsch), Berthold Müller, Peter Weber und Heinz Jacob (Neinzich). Vorne von links: Franz Igel, Rene Mörschel und Alwin Zimmermann

Abschlusstabelle Saison 1952-53

Abschlusstabelle Saison 1952-53

In den beiden folgenden Spielzeiten war man in der Kreisliga 1 Ostsaar immer in der Tabellenspitze mit dabei.

1954 Platzwahl beim Spiel SV Rohrbach gegen Palatia Limbach. Auf dem Foto von links: Alwin Zimmermann, Herbert Latz (Hexer), Georg Jacob (Posthalter Schorsch), Ewald Marquitz (Epp), Josef Backes, Walter Schulz, Peter Weber sowie als Spielführer Kurt Hussong (Aules) bei der Begrüßung des Schiedsrichters und des Limbacher Spielführers. Zu beachten ist der enorme Zuschauerzuspruch, von dem heute mancher Regionalligist träumen dürfte

1954 Platzwahl beim Spiel SV Rohrbach gegen Palatia Limbach. Auf dem Foto von links: Alwin Zimmermann, Herbert Latz (Hexer), Georg Jacob (Posthalter Schorsch), Ewald Marquitz (Epp), Josef Backes, Walter Schulz, Peter Weber sowie als Spielführer Kurt Hussong (Aules) bei der Begrüßung des Schiedsrichters und des Limbacher Spielführers. Zu beachten ist der enorme Zuschauerzuspruch, von dem heute mancher Regionalligist träumen dürfte

In der Spielzeit 1955-56 errang man mit dem neuen Trainer Erwin Kaiser die Meisterschaft in der Kreisklasse 1 Ostsaar  mit 74:42 Toren und 39:13 Punkte und 6 Punkten Vorsprung auf Union Homburg. Nach erfolgreich überstandener Aufstiegsrunde gegen Wemmetsweiler und Tholey stieg man in die damals zweithöchste saarländische Amateurklasse, die Bezirksklasse Ost auf.

Die Meisterschaftmannschaft 1955-56 der Kreisklasse Ostsaar. Auf dem Foto von links: Betreuer Otto Michaeli (Miffi), Trainer Erwin Kaiser, Hans Schenkelberger, Günter Würtz, Fritz Dillbaum, Ewald Marquitz (Epp), Guido Zingraf, Josef Backes, Walter Schulz, Fredi Gebhard (Dicke Hannes), Georg Jacob (Posthalter Schorsch), Kurt Hussong (Aules), Eduard Gebhardt (Edi), Alwin Zimmermann, Erwin Fuhs und der 1.Vorsitzende Walter Bettinger

Die Meisterschaftmannschaft 1955-56 der Kreisklasse Ostsaar. Auf dem Foto von links: Betreuer Otto Michaeli (Miffi), Trainer Erwin Kaiser, Hans Schenkelberger, Günter Würtz, Fritz Dillbaum, Ewald Marquitz (Epp), Guido Zingraf, Josef Backes, Walter Schulz, Fredi Gebhard (Dicke Hannes), Georg Jacob (Posthalter Schorsch), Kurt Hussong (Aules), Eduard Gebhardt (Edi), Alwin Zimmermann, Erwin Fuhs und der 1.Vorsitzende Walter Bettinger

Abschlusstabelle Saison 1955-56

Abschlusstabelle Saison 1955-56

Doch die Bezirksklasse Ost mußte man jedoch nach nur einjähriger Zugehörigkeit wieder verlassen.

Abschlusstabelle Saison 1956-57

Abschlusstabelle Saison 1956-57

Der SVR stieg ab in die A-Klasse Südsaar und spielte dort 2 Spielzeiten, ehe man ab der Saison 1959-60 der A-Klasse Blies-Pfalz zugeteilt wurde.

Die 1. Mannschaft im Jahre 1959: Auf dem Foto von links: Spielausschußvorsitzender Hans Jung, Alwin Zimmermann, Günter Schubert, Friedel Becker (Kitzje), Norbert Heib, Manfred Jung (Jumbo), Norbert Fickinger, Ewald Marquitz (Epp) und Betreuer Ludwig Hagemann. Kniend von links: Werner Müller, Günter Würtz, Rudi Tunnat und Siegfried Schneider

Die 1. Mannschaft im Jahre 1959: Auf dem Foto von links: Spielausschußvorsitzender Hans Jung, Alwin Zimmermann, Günter Schubert, Friedel Becker (Kitzje), Norbert Heib, Manfred Jung (Jumbo), Norbert Fickinger, Ewald Marquitz (Epp) und Betreuer Ludwig Hagemann. Kniend von links: Werner Müller, Günter Würtz, Rudi Tunnat und Siegfried Schneider

Um 1959 Die Zweite Mannschaft:

Um 1959 Die Zweite Mannschaft: Auf dem Foto von links: Platzwart Georg Hegi, Betreuer Ludwig Hagemann, Wolfgang Schulz, Günter Brahm, Helmut Staut, Berthold Müller, Josef Backes, Helmut Stoltz, Erich Hammann, Josef Baumann, Hans Schenkelberger, Freidel Heib, Siegfried Schneider, Hans-Georg Tunnat

Um 1960 die 2. Mannschaft des SVR. Auf dem Foto von links: Berthold Müller, Günter Brahm, Gerhard Herberger, Josef Backes, Helmut Stoltz, Alwin Zimmermann, Harald Hoch, Karl Stolz, Siegfried Schneider, Werner Müller und Günter Kaufmann

Um 1960 die 2. Mannschaft des SVR. Auf dem Foto von links: Berthold Müller, Günter Brahm, Gerhard Herberger, Josef Backes, Helmut Stoltz, Alwin Zimmermann, Harald Hoch, Karl Stolz, Siegfried Schneider, Werner Müller und Günter Kaufmann

Dann kam der absolute Tiefpunkt in der Geschichte des Sportverein Rohrbach. Man stieg in den Spielzeiten 1961-62 und 1962-63 zweimal hintereinander ab und landete in der C-Klasse Höcherberg, der damals untersten saarländischen Amateurklasse.

In der Saison 1965-1966 begann mit der Verpflichtung des St.Ingberter Trainers Reinhold Wagner und dem Einbau junger talentierter Spieler allmählich der Wiederaufbau.

Die Mannschaft der Saison 1965-66 in der C-Klasse Höcherberg. Auf dem Foto von links: Gerd Michaeli, Dieter Schwarz, Gerd Jung, Manfred Hölzer, Karl Abel, Hans-Peter Reinke, Norbert Heib, Helmut Stoltz, Manfred Jung (Jumbo), Bodo Schiehl, Hermann Deckarm (Quecke Spitz) und Trainer Reinhold Wagner

Die Mannschaft der Saison 1965-66 in der C-Klasse Höcherberg. Auf dem Foto von links: Gerd Michaeli, Dieter Schwarz, Gerd Jung, Manfred Hölzer, Karl Abel, Hans-Peter Reinke, Norbert Heib, Helmut Stoltz, Manfred Jung (Jumbo), Bodo Schiehl, Hermann Deckarm (Quecke Spitz) und Trainer Reinhold Wagner

Die 1. Mannschaft der Saison 1965-66 vor einem Spiel gegen die 3. Mannschaft des SV St. Ingbert (kniend). Die Rohrbacher Mannschaft von links: Karl Abel, Dieter Schwarz, Norbert Heib, Walter Zeiger, Manfred Hölzer, Bodo Schiehl, Hans-Peter Reinke, Helmut Stoltz, Gerd Jung, Hermann Deckarm (Queckespitz) und Gerd Michaeli

Die 1. Mannschaft der Saison 1965-66 vor einem Spiel gegen die 3. Mannschaft des SV St. Ingbert (kniend). Die Rohrbacher Mannschaft von links: Karl Abel, Dieter Schwarz, Norbert Heib, Walter Zeiger, Manfred Hölzer, Bodo Schiehl, Hans-Peter Reinke, Helmut Stoltz, Gerd Jung, Hermann Deckarm (Queckespitz) und Gerd Michaeli

Man errang in der Saison 1965-66 in der C-Klasse Höcherberg hinter dem Meister FC Homburg 2. mit 2 Punkten Rückstand die Vizemeisterschaft. Nun durfte man mit Wörschweiler, DJK Ballweiler und Heinitz an einer Aufstiegsrunde zur B-Klasse teilnehmen. In einem Entscheidungsspiel auf neutralem Platz in Blieskastel siegte man gegen die DJK Ballweiler nach 2 Toren durch den 18-jährigen Karl Abel mit 2:1 und stieg damit auf in die B-Klasse Höcherberg.

Artikel in der Saarbrücker Zeitung über das Entscheidungsspiel SV Rohrbach gegen DJK Ballweiler

Artikel in der Saarbrücker Zeitung über das Entscheidungsspiel SV Rohrbach gegen DJK Ballweiler

Die 2. Mannschaft der Saison 1965-66. Auf dem Foto stehend von links: Günter Brahm, Gerd Gros, Winfried (Kenny) Zimmermann, Günter Wagner, Gerd Jung, Alois Lesch und Siegfried (Jule) Weber. Kniend von links: Harald Hoch, Arnold Metzger senior, Arnold Metzger junior, Hans-Werner (Schlappe) Schuh und Jürgen Hammann

Die 2. Mannschaft der Saison 1965-66. Auf dem Foto stehend von links: Günter Brahm, Gerd Gros, Winfried (Kenny) Zimmermann, Günter Wagner, Gerd Jung, Alois Lesch und Siegfried (Jule) Weber. Kniend von links: Harald Hoch, Arnold Metzger senior, Arnold Metzger junior, Hans-Werner (Schlappe) Schuh und Jürgen Hammann

Gleich in der ersten Saison1966-67 belegte man als Neuling in der B-Klasse Höcherberg einen hervorragenden 4. Tabellenplatz. Mit dem 32-jährigen, früheren Vertragsspieler von Borussia Neunkirchen Horst Meurer wurde dann ein exzellenter Spielertrainer verpflichtet. Er entfachte in Rohrbach eine Fußballeuphorie, wie sie schon etliche Jahre nicht mehr dagewesen war. In der Saison 1967-68  spielte die junge Mannschaft um Horst Meurer tatsächlich von Beginn an um die Meisterschaft mit. Die Vorrunde wurde ungeschlagen mit 42:12 Toren und 26:0 Punkten abgeschlossen, wobei der SVR die einzige ungeschlagene Amateurmannschaft des Saarlandes war. Nicht selten waren bis zu 800 Zuschauer auf dem Rohrbacher Sportplatz an der Johannesschule.

Die berühmte "Meurermannschaft" der Saison 1967-68. Auf dem Foto stehend von links: 1. Vorsitzender Paul Dohr, Winfried (Kenny) Zimmermann, Winfried Hanser, Manfred Hölzer, Endrik Bonert, Bodo Schiehl, Bernd Kaul, Karl Abel, Horst Meurer und Spielausschussvorsitzender Manfred (Jumbo) Jung. Kniend von links: Dieter Schwarz, Hans-Peter Reinke, Gerd Jung und Willi Klam

Die berühmte „Meurermannschaft“ der Saison 1967-68. Auf dem Foto stehend von links: 1. Vorsitzender Paul Dohr, Winfried (Kenny) Zimmermann, Winfried Hanser, Manfred Hölzer, Endrik Bonert, Bodo Schiehl, Bernd Kaul, Karl Abel, Horst Meurer und Spielausschussvorsitzender Manfred (Jumbo) Jung. Kniend von links: Dieter Schwarz, Hans-Peter Reinke, Gerd Jung und Willi Klam

Doch die Rückrunde verlief nicht mehr so optimal, wobei man wohl im Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten Göttelborn trotz drückender Überlegenheit mit 0:1 unterlag und wahrscheinlich die Meisterschaft verspielte. Obwohl man den späteren Meister, den heutigen Regionalligisten Spvgg. Elversberg, in Elversberg mit 2:0 und zuhause mit 4:1 bezwang. Am Schluss fehlte 1 Punkt zur Meisterschaft. Die Enttäuschung war natürlich riesengroß.

Abschlusstabelle Saison 1967-68

Abschlusstabelle Saison 1967-68

Die 2. Mannschaft der Saison 1967-68. Auf dem Foto stehend von links: Betreuer Günter Schubert, Günter Brahm, Horst Zeiger, Helmut Stoltz, Siegfried (Jule) Weber, Endrik Bonert, Norbert Heib, Harald Hoch, Manfred Lindemann, Heinz Konrad (Henner) Esseln und Trainer Horst Meurer. Kniend von links: Erich Hammann, Arnold Metzger und Bernd Meinert

Die 2. Mannschaft der Saison 1967-68. Auf dem Foto stehend von links: Betreuer Günter Schubert, Günter Brahm, Horst Zeiger, Helmut Stoltz, Siegfried (Jule) Weber, Endrik Bonert, Norbert Heib, Harald Hoch, Manfred Lindemann, Heinz Konrad (Henner) Esseln und Trainer Horst Meurer. Kniend von links: Erich Hammann, Arnold Metzger und Bernd Meinert

In der Saison 1968-69 belegte man in der B-Klasse Höcherberg den 5. Platz. Nachfolger von Horst Meurer als Trainer wurde in der Spielzeit 1969-70 der frühere Bundesligaspieler des 1.FC Saarbrücken „Vati“ Werner Hesse. Er blieb bis 1971 Trainer beim SVR.

Die Mannschaft der Saison 1969-70. Stehend von links: Michael Kohl, Winfried (Kenny) Zimmermann, Hans-Georg (Klecksi) Huy, Kurt Rohe, "Vati" Werner Hesse, Werner Albrecht und Betreuer Carl Weber. Vorne sitzend: Hans Frey, Hans-Werner Schweitzer, Franz-Josef Liebl und Bernd Meinert

Die Mannschaft der Saison 1969-70. Stehend von links: Michael Kohl, Winfried (Kenny) Zimmermann, Hans-Georg (Klecksi) Huy, Kurt Rohe, „Vati“ Werner Hesse, Werner Albrecht und Betreuer Carl Weber. Vorne sitzend: Hans Frey, Hans-Werner Schweitzer, Franz-Josef Liebl und Bernd Meinert

1971 Die geehrten Mitglieder des SVR anlässlich des 60-jährigen Bestehens

1971 Die geehrten Mitglieder des SVR anlässlich des 60-jährigen Bestehens

Ab  der Saison 1971-72  hieß dann der Trainer Heini Hermann, ebenfalls ein früherer Vertragsspieler vom 1.FC Saarbrücken und Sportfreunde Burbach.

Die 1. Mannschaft der Saison 1971-72. Auf dem Foto stehend von links: Masseur Edmund Gunkelmann, Betreuer Carl Weber, Gerd Jung, Franz Unbehend, Manfred Hölzer, Hans-Werner Schweitzer, Kurt Rohe, Winfried (Kenny) Zimmermann, Michael Kohl, Karl Abel und Trainer Heini Hermann. Kniend von links: Peter Metzger, Peter Kraus, Arnold Metzger, Bernd Meinert und Alfred Deckarm

Die 1. Mannschaft der Saison 1971-72. Auf dem Foto stehend von links: Masseur Edmund Gunkelmann, Betreuer Carl Weber, Gerd Jung, Franz Unbehend, Manfred Hölzer, Hans-Werner Schweitzer, Kurt Rohe, Winfried (Kenny) Zimmermann, Michael Kohl, Karl Abel und Trainer Heini Hermann. Kniend von links: Peter Metzger, Peter Kraus, Arnold Metzger, Bernd Meinert und Alfred Deckarm

Die 2. Mannschaft der Saison 1971-72: Unsere Aufnahme zeigt stehend von links: Betreuer Emil Brettenmeier, Günter Brahm, Norbert Hooß, Kurt Brettenmeier, Franz-Josef Liebl, Franz-Josef Müller, Horst Zeiger, Helmut Burkhart, Norbert Heib, Siegfried Weber (Jule), Dieter Schwarz. Kniend von links: Klaus Tunnat, Hans-Werner Schuh (Schlabbe) und Willi Klam

Die 2. Mannschaft der Saison 1971-72: Unsere Aufnahme zeigt stehend von links: Betreuer Emil Brettenmeier, Günter Brahm, Norbert Hooß, Kurt Brettenmeier, Franz-Josef Liebl, Franz-Josef Müller, Horst Zeiger, Helmut Burkhart, Norbert Heib, Siegfried Weber (Jule), Dieter Schwarz. Kniend von links: Klaus Tunnat, Hans-Werner Schuh (Schlabbe) und Willi Klam

In den folgenden Spielzeiten hießen die Trainer Wolfgang Theil und Manfred Hölzer. Manfred Hölzer ein früherer aktiver Spieler des Sportverein Rohrbach trainierte seinen Heimatverein von 1973 bis 1976.

Die Mannschaft der Saison 1973-74: Auf dem Foto stehend von links: Trainer Manfred Hölzer, Hans-Werner Schweitzer, Rainer Busch, Bernhard Becker, Kurt Rohe, Herbert Latz, Franz-Josef Müller (Doktor), Klaus Schneider und Betreuer Kurt Brettenmeier. Kniend von links: Gerd Jung, Peter Metzger, Harald Behr, Arnold Metzger, Hans-Peter Reinke, Werner Friedrich und Günter Deckarm (Moppes)

Die Mannschaft der Saison 1973-74: Auf dem Foto stehend von links: Trainer Manfred Hölzer, Hans-Werner Schweitzer, Rainer Busch, Bernhard Becker, Kurt Rohe, Herbert Latz, Franz-Josef Müller (Doktor), Klaus Schneider und Betreuer Kurt Brettenmeier. Kniend von links: Gerd Jung, Peter Metzger, Harald Behr, Arnold Metzger, Hans-Peter Reinke, Werner Friedrich und Günter Deckarm (Moppes)

Die 2. Mannschaft des Sportverein Rohrbach wurde in der Saison 1975-76 Meister in der B-Klasse Bliestal. Auf dem Foto stehend von links: Trainer Manfred Hölzer, Horst Schwarz, Albert Noll, Hans-Peter Reinke, Franz Unbehend, Rainer Busch, Werner Soika, Helmut Kazmirek, Betreuer Emil Brettenmeier, Karl Abel. Kniend von links: Stefan Theodor, Alexander Schweitzer, Klaus Bettinger, Otto Müller, Werner Friedrich und Wolfgang Fickinger

Die 2. Mannschaft des Sportverein Rohrbach wurde in der Saison 1975-76 Meister in der B-Klasse Bliestal. Auf dem Foto stehend von links: Trainer Manfred Hölzer, Horst Schwarz, Albert Noll, Hans-Peter Reinke, Franz Unbehend, Rainer Busch, Werner Soika, Helmut Kazmirek, Betreuer Emil Brettenmeier, Karl Abel. Kniend von links: Stefan Theodor, Alexander Schweitzer, Klaus Bettinger, Otto Müller, Werner Friedrich und Wolfgang Fickinger

Juni 1976: Die Neuzugänge des SV Rohrbach mit den Verantwortlichen. Von links: Willi Herbold (Spielausschussvorsitzender), Michael Metzger II, Stefan Marquitz, Michael Metzger I, Claus Peter Kunz, Helwin Clemens, Claus Gesser, Trainer Gerd Schley und der 2. Vorsitzende Heinz Michaeli

Juni 1976: Die Neuzugänge des SV Rohrbach mit den Verantwortlichen. Von links: Willi Herbold (Spielausschussvorsitzender), Michael Metzger II, Stefan Marquitz, Michael Metzger I, Claus Peter Kunz, Helwin Clemens, Claus Gesser, Trainer Gerd Schley und der 2. Vorsitzende Heinz Michaeli

Mit der Verpflichtung des 27-jährigen ehemaligen Bundesligaspielers von Borussia Neunkirchen Gerd Schley zur Saison 1976-77 begann die wohl erfolgreichste Ära in der Vereinsgeschichte. Endlich gelang die ersehnte Meisterschaft in der B-Klasse Bliestal. Mit 120: 26 Toren und 53:7 Punkten ging man souverän vor dem FV Biesingen durchs Ziel und stieg auf in die A-Klasse Ostsaar.

Die Meistermannschaft der Saison 1976-77. Auf dem Foto stehend von links: Spielausschußmitglied Karl Abel, Claus Gesser, Alfred Deckarm (Moppes), Werner Soika, Robert Schneider, Herbert Latz, Franz-Josef Müller, Guido Zingraf junior, Gerd Schley, Spielausschussvorsitzender Willi Herbold und der 1.Vorsitzende Paul Dohr. Sitzend von links: Klaus-Peter Kunz, Peter Metzger, Gerd Jung, Harald Behr, Winfried Staude, Stefan Marquitz, Peter Kraus, Erich Rössel, Klaus-Dieter Groß und Hans-Werner Schweitzer

Die Meistermannschaft der Saison 1976-77. Auf dem Foto stehend von links: Spielausschußmitglied Karl Abel, Claus Gesser, Alfred Deckarm (Moppes), Werner Soika, Robert Schneider, Herbert Latz, Franz-Josef Müller, Guido Zingraf junior, Gerd Schley, Spielausschussvorsitzender Willi Herbold und der 1.Vorsitzende Paul Dohr. Sitzend von links: Klaus-Peter Kunz, Peter Metzger, Gerd Jung, Harald Behr, Winfried Staude, Stefan Marquitz, Peter Kraus, Erich Rössel, Klaus-Dieter Groß und Hans-Werner Schweitzer

Abschlusstabelle Saison 1976-77

Abschlusstabelle Saison 1976-77

In der A-Klasse Ostsaar  Saison 1977-78  spielte der SV Rohrbach von Anfang um den Meistertitel mit. Im letzten Heimspiel auf  dem alten Hartplatz an der Johannesschule fertigte man den Nachbarn SG Hassel vor 1.000 Zuschauern mit 6:0 Toren ab. Am Kirmessonntag, den 25. September 1977 wurde dann der Rasenplatz in den Königswiesen im Spiel gegen Hellas Bildstock eingeweiht, im Mai 1979 das Sportheim. 1980 wurde der Hartplatz in den Königswiesen eingeweiht. Nun hatten alle Mannschaften des Sportverein Rohrbach ihre neue, sportliche Heimat gefunden.

1977 am Kirmessonntag - Einweihung des Rasenplatzes in den Königswiesen durch den Vorsitzenden des SVR Paul Dohr und den St. Ingberter Oberbürgermeister Dr. Werner Hellenthal

1977 am Kirmessonntag – Einweihung des Rasenplatzes in den Königswiesen durch den Vorsitzenden des SVR Paul Dohr und den St. Ingberter Oberbürgermeister Dr. Werner Hellenthal

Oberbürgermeister Dr.Werner Hellenthal führt die beiden Teams auf den neuen Rasenplatz

Oberbürgermeister Dr.Werner Hellenthal führt die beiden Teams auf den neuen Rasenplatz

1977 Rohrbachs Sturmführer Klaus Dieter Groß und OB Dr. Hellenthal machen den ersten Anstoß

1977 Rohrbachs Sturmführer Klaus Dieter Groß und OB Dr. Hellenthal machen den ersten Anstoß

Am 9. September 1978 erfolgt der Spatenstich zum Sportheim in den Königswiesen

Am 9. September 1978 erfolgt der Spatenstich zum Sportheim in den Königswiesen

Die 1. Mannschaft des SV Rohrbach ging währenddessen in der A-Klasse Ostsaar unbeirrt ihren Weg. Im vorentscheidenden Spiel um die Meisterschaft gegen den Nachbarn SV Kirkel waren 1.500 Zuschauer Zeugen des spektakulären 5:3 Sieges der Truppe um Spielertrainer Gerd Schley. Am drittletzen Spieltag gelang mit einem 2:1 Sieg beim SV Oberwürzbach der 2. Meistertitel innerhalb eines Jahres und man schaffte damit den Aufstieg in die Landesliga Nordost.

 1978 im Juli Vorbereitung der aktiven Spieler auf die neue Saison Die 1. Mannschaft des SV Rohrbach ging währenddessen in der A-Klasse Ostsaar unbeirrt ihren

1978 im Juli Vorbereitung der aktiven Spieler auf die neue Saison

Die Meistermannschaft der Saion 1977-78. Auf dem Foto stehend von links: Spielausschussvorsitzender Willi Herbold, Alfred Deckarm (Moppes), Gerd Schley, Rainer Busch, Klaus-Peter Kunz, Herbert Latz, Klaus-Dieter Groß, Claus Gesser und der 1.Vorsitzender Paul Dohr. Kniend von links: Hans-Werner Schweitzer, Erich Rössel, Guiseppe Salemi, Winfried Staude, Hans Hubertus, Peter Metzger und Peter Klee

Die Meistermannschaft der Saion 1977-78. Auf dem Foto stehend von links: Spielausschussvorsitzender Willi Herbold, Alfred Deckarm (Moppes), Gerd Schley, Rainer Busch, Klaus-Peter Kunz, Herbert Latz, Klaus-Dieter Groß, Claus Gesser und der 1.Vorsitzender Paul Dohr. Kniend von links: Hans-Werner Schweitzer, Erich Rössel, Guiseppe Salemi, Winfried Staude, Hans Hubertus, Peter Metzger und Peter Klee

Abschlusstabelle Saison 1977-78

Abschlusstabelle Saison 1977-78

Am 11. Mai 1979 wird das Sportheim in den Königswiesen eingeweiht

Am 11. Mai 1979 wird das Sportheim in den Königswiesen eingeweiht

1980 Traditionelles Spiel in der Hexennacht AH-Mannschaft gegen Vorstand

1980 Traditionelles Spiel in der Hexennacht AH-Mannschaft gegen Vorstand

Ab der Saison 1978-79 gehörte der SVR nun der Landesliga Nordost an. Als Tabellenviertletzter mußte man jedoch in den saueren Apfel des Abstiegs beißen und gehörte  bis zur Saison 1984-85 wieder der Bezirksliga Ost an. Trainer Gerd Schley verließ den SVR am Ende der Saison 1979-80 Richtung SV Ottweiler. Wolfgang David  war dann für eine Saison sein Nachfolger. Ab der Saison 1981-82 war Gerd Schley wieder „heimgekehrt“ zum Sportverein Rohrbach. Mit vielen jungen, talentierten Spielern, die fast alle aus dem eigenen Nachwuchs kamen, gelang in der Saison 1984-85 Gerd Schley sein insgesamt 3. Meistertitel in den Königswiesen.

Die Meistermannschaft der Saison 1984-85. Auf dem Foto stehend von links: Spielausschussvorsitzender Heinz Dohr, Trainer Gerd Schley, Udo Bohnerth, Herbert Latz, Erich Rössel, Bernhard Seidenfaden, Jürgen Schwehm, Marcel Dressler, Andreas Ehrhardt, Markus Kessler und der 1. Vorsitzende Kurt Hussong (Aules). Sitzend von links: Rüdiger Pfeifer, Frank Gries, Jörg Albert, Thomas Jakobs, Gerald Hussong, Michael Schwarz, Benno Linz, Peter Jacob, Harald Behr, Michael Fisseux und Andreas Hauck

Die Meistermannschaft der Saison 1984-85. Auf dem Foto stehend von links: Spielausschussvorsitzender Heinz Dohr, Trainer Gerd Schley, Udo Bohnerth, Herbert Latz, Erich Rössel, Bernhard Seidenfaden, Jürgen Schwehm, Marcel Dressler, Andreas Ehrhardt, Markus Kessler und der 1. Vorsitzende Kurt Hussong (Aules). Sitzend von links: Rüdiger Pfeifer, Frank Gries, Jörg Albert, Thomas Jakobs, Gerald Hussong, Michael Schwarz, Benno Linz, Peter Jacob, Harald Behr, Michael Fisseux und Andreas Hauck

Nach der Meisterschaftssaison 1984-85  verabschiedete sich Trainer Gerd Schley zum Nachbarclub Viktoria St. Ingbert. Sein Nachfolger wurde Hans Otto Geissel.

1985 im Mai Abschiedsspiel für Erfolgstrainer Gerd Schley: Stehend von links: Alfred Deckarm, Rainer Busch, Klaus-Dieter Groß, Erich Rössel, Franz-Josef Müller, Hans Hubertus, Gerd Schley. Kniiend von links: Claus Gesser, Peter Würtz, Gerd Jung, Winfried Staude, Klaus Bettinger, Harald Behr und Peter Metzger

1985 im Mai Abschiedsspiel für Erfolgstrainer Gerd Schley: Stehend von links: Alfred Deckarm, Rainer Busch, Klaus-Dieter Groß, Erich Rössel, Franz-Josef Müller, Hans Hubertus, Gerd Schley. Kniiend von links: Claus Gesser, Peter Würtz, Gerd Jung, Winfried Staude, Klaus Bettinger, Harald Behr und Peter Metzger

1986 Ehrungen bei dem 75-jährigen Bestehen des SVR

1986 Ehrungen bei dem 75-jährigen Bestehen des SVR

Diesmal gehörte der SV Rohrbach zwei Spielzeiten der Landesliga Nordost, ehe am Ende der Saison 1986-87 wieder der bittere Abstieg stand. Mit der Verpflichtung des früheren Vertragsspielers des FC Homburg und des FK Pirmasens Günter Schmalz aus Kirkel gelang den Verantwortlichen des SVR ein wahrer Glücksgriff zur Saison 1989-90. Mit fast nur jungen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs gelang ihm in der Saison 1990-91 die Meisterschaft in der Bezirksliga Ost und damit wieder der Aufstieg in die Landesliga Nordost. Mit 79: 43 Toren und 43:17 Punkten ging man mit 4 Punkten vor TuS Steinbach durchs Ziel. Es sollte bis zum heutigen Tag die letzte Meisterschaft sein, die eine 1. Mannschaft des Sportverein Rohrbach errang. Der Landesliga Nordost gehört der SVR seit dieser Zeit mit unterschiedlichem Erfolg ununterbrochen an.

1990 im Januar: Ablösespiel in den Königswiesen für den zum 1. FC Saarbrücken gewechselten Jugendspieler Andreas Abel. Die Profikicker des 1. FC Saarbrücken (stehend) spielen gegen eine St. Ingberter Stadtauswahl

1990 im Januar: Ablösespiel in den Königswiesen für den zum 1. FC Saarbrücken gewechselten Jugendspieler Andreas Abel. Die Profikicker des 1. FC Saarbrücken (stehend) spielen gegen eine St. Ingberter Stadtauswahl

Die Meistermannschaft der Saison 1990-91 in der Bezirksliga Ost. Auf dem Foto hintere Reihe stehend von links: Spielausschussvorsitzender Heinz Dohr, 1.Vorsitzender Carl Weber, Betreuer Jürgen Stolz, Michael Wendel, Thomas Wunn, Frank Würtz, Roland Weber, Markus Fuhs, Martin Wunn, Frank Gries, Christian Abel, Markus Keßler, Trainer Günter Schmalz. Sitzend von links: Eric Vogelgesang, Thomas Müller, Jörg Marquart, Jörg Albert, Martin Fischer, Peter Jung, Thomas Abel, Patrick Klam, Holger Schwehm, Artur Unbehend und Andreas Hauck

Die Meistermannschaft der Saison 1990-91 in der Bezirksliga Ost. Auf dem Foto hintere Reihe stehend von links: Spielausschussvorsitzender Heinz Dohr, 1.Vorsitzender Carl Weber, Betreuer Jürgen Stolz, Michael Wendel, Thomas Wunn, Frank Würtz, Roland Weber, Markus Fuhs, Martin Wunn, Frank Gries, Christian Abel, Markus Keßler, Trainer Günter Schmalz. Sitzend von links: Eric Vogelgesang, Thomas Müller, Jörg Marquart, Jörg Albert, Martin Fischer, Peter Jung, Thomas Abel, Patrick Klam, Holger Schwehm, Artur Unbehend und Andreas Hauck

Saison 1993-94 Aktivenkader-1 5_0001 (3)

Die aktiven Spieler des SVR in der Saison 1993-94

1994 wird Trainer Günter Schmalz verabschiedet. Auf dem Foto von links: Reinhard Gehring, Lothar Burkhart, Günter Schmalz und Carl Weber

1994 wird Trainer Günter Schmalz verabschiedet. Auf dem Foto von links: Reinhard Gehring, Lothar Burkhart, Günter Schmalz und Carl Weber

1994 im Juli übernimmt Peter Rubeck (links auf dem Foto) die Trainerstelle beim SVR. Heute trainiert er den Regionalligisten Eintracht Trier

1994 im Juli übernimmt Peter Rubeck (links auf dem Foto) die Trainerstelle beim SVR. Heute trainiert er den Regionalligisten Eintracht Trier

Die 1. Mannschaft in der Saison 1995-96

Die 1. Mannschaft in der Saison 1995-96 mit Trainer Peter Rubeck

2000 Die 1. Mannschaft mit Trainer Raimund Heß

2000 Die 1. Mannschaft mit Trainer Raimund Heß

Siehe hierzu auch den Artikel  „Eine Zeitreise durch Jahrzehnte Rohrbacher  Jugendfußball“.

14 Gedanken zu “Ein Jahrhundert Fußball in Rohrbach – Sportverein Rohrbach wird 100 Jahre alt

  1. Also Karl, nochmals ein großes Lob, wie detailliert Du die Rohrbacher Fußballgeschichte aufarbeitest und bestimmt noch aufarbeiten wirst.

    Gruß Andreas

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  2. Halo Karl!
    Habe mit Erstaunen die von Dir zusammengestellte
    Rohrbacher Fußballgeschichte zur Kenntnis genommen.
    Obwohl ich selbst mit dem aktiven Sport nicht sehr
    viel am Hut hatte,freut es mich trotzdem, das Vereins-
    geschehen des ehemaligen Fußballs in Deinem Beitrag
    nochmals lebendig ablaufen zu sehen.
    Vor allem bin ich erstaunt, über Deine Mannschafts-
    aktivität, bei der Du sogar einmal durch 2 Tore
    Rohrbach zur Meisterschaft geschossen hast.
    Also schon ein kleiner Beckenbauer warst.
    Wieder ein herrlicher Beitrag zur sportlichen
    Heimatkunde.
    Vielen Dank Karl! Mach weiter so!
    Günter Jung

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  3. Grüß Gott Herr Abel,
    vielen Dank für die Benachrichtigung über die sehr gut zusammengestellten Fußballgeschichte von Rohrbach.So kam ich zu einem Bild von meinem Cousin Gerhard Herberger als Fußballer.
    Auch vielen Dank für die laufenden Benachrichtigungen.
    Grüße
    Eduard Pfeifer

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  4. Hallo Karl,
    Ein wirklich großartiger Artikel über 100 Jahre Fußballgeschichte der Aktiven des SV-Rohrbachs!
    Ich finde es vor allem so unfassbar wie viel Fußballbegeisterung in Rohrbach herrschte. Teilweise 1000-1500 Zuschauer, das ist einfach unglaublich und heute garnicht nachvollziehbar, solche Zuschauerzahlen haben wir heute nicht einmal mehr in der Regionalliga!
    Am Beeindrucksten ist der Brief welcher am 14.Februar 1946 vom 1.Vorsitzenden an einen Spieler geschickt wurde!
    „Antreten und Einsetzen heißt die Parole!“ 🙂
    Soviel Nostalgie in einem Artikel, wirklich tolle Arbeit!

    Gruß

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  5. Hallo Karl,
    eine interessante Dokumentation, die bei mir auf großes Interesse gestoßen ist. Du hast sicher noch viel mehr
    Bildermaterial. Ich würde es gut finden, bei passender Gelegenheit weiteres Material zu veröffenlichen. Der SV Rohrbach hat in unserer Gemeinde eine lange Tradition und
    einen hohen Stellenwert, so dass dies bestimmt gerechtfertigt und angebracht wäre.
    mfG
    W. Klam

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  6. Hallo Karl,

    wieder ein sehr großer Treffer mit dieser Zusammenstellung des SV Rohrbach. Bilder zu sehen und die Namen der Vereinsmitglieder, besonders über 100 Jahre hinweg, ist wirklich hervorragend.
    Mein Vater war auch ein eifriger Fußballspieler für 25 Jahre und hätte sich sehr über diesen Artikel gefreut.

    Weiterhin viel Glück mit Deiner Webseite!

    Else Bens
    Ottawa, Ontario
    Kanada

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  7. Hallo Karl,
    einfach gigantisch – tolle Leistung. Wie ich lesen konnte, ist bald auch die Jugend an der Reihe. Kann Dir vielleicht aus meiner Jugend-Trainerzeit noch einiges an Bildern zur Verfügung stellen.
    Gruß Franz

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  8. Hallo Karl,

    komme zurück auf die verschiedenen Telefonate mit Dir. Ich weiß ja schon seit längerem, dass Du (die nötige Zeit hast Du ja als Rentner), dich mit der Geschichte „100 Jahre SV Rohrbach“ beschäftigst. Vorab schon einmal ein großes Kompliment.
    Ich durfte ja für neun Jahre, von 1976-1980 und von 1981-1986, die Geschicke als Trainer im sportlichen Bereich mit beeinflussen. 9 Jahre eine lange „Ehe“ für die Zusammenarbeit zwischen Verein und Trainer.
    Wenn ich zurückblicke, brachten diese 9 Jahre, mir sehr viel Freude und uns allen gro0en sportlichen Erfolg. Es war auch die sportlich erfolgreichste Zeit für den SV Rohrbach. Von der untersten Spielklasse gelang uns damals mit 3 Meisterschaften und 2 Vizemeisterschaften der Aufstieg bis in die damalige zweithöchste Spielklasse im Bereich des SFV, in die Landesliga. Wir hatten damals Zuschauerzahlen von denen heute Regionalliga- und Oberligavereine nur träumen können. In dieser Zeit entstand auch die herrliche Sportanlage Königswiesen.
    Es war schon eine tolle Zeit. Am meisten ist mir in Erinnerung geblieben, das damalige Zusammengehörigkeitsgefühl im ganzen Verein, eine super Kameradschaft und herrliche Stunden der Geselligkeit.
    Sehr gerne erinnere ich mich an diese längst vergangene Fußballzeit beim SV Rohrbach.
    Dir lieber Karl, weiterhin viel Spass und man sieht sich!

    Gerd Schley

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  9. Hallo Karl,
    habe mit großem Interesse die Bilder und Texte angeschaut und gelesen.Absolut interessant.
    Großes Kompliment für diese Leistung.

    Viele Grüsse aus der Pfalz
    Frank Gries

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  10. Hallo Karl!
    Super das es die Seite gibt. Schon heftig seine Familie auf den alten Fotos zu sehen. Und der einzige Metzger der nie Fussball gespielt hat, bin ich!! 🙂

    Grüsse aus Köln

    Patrik

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  11. Hallo grüß Dich. Habe mit Freude Deine Fotos und Berichte gelesen. Grosses Lob. Aber bei dem Kommentar von 1946 – 1948. hast Du Papa vergessen. Der War zur Zeit auch Fußballer und Gott sei Dank bei dem Spiel am Unglückstag nicht rechtzeitig zur Abfahrt da. Denke das hat Ihm das Leben gerettet.Habe auch noch Fotos von dem Unglück.Nun noch schönes Wochenende. LG. Christa.

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  12. Hallo Karl!
    Habe mir heute nochmal die Fußballbilder mit den alten Kameraden angeschaut.
    Es war schon eine tolle Zeit,vor allem aber montags beim “Heckel” wo alle Spiele
    nochmals nachgespielt worden sind. Diese Rivalität gibt es heute leider nicht mehr.
    Wir hatten damals viel Spaß.
    Super wie Du das alles angelegt hast, schade nur daß nicht alle Nachbarvereine dies auch
    so machen können.
    Gruß Jürgen

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